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Normal Cycle Coffe

노멀사이클코페

📍 서울 종로구 혜화로 37

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Öffnungszeiten & Kontakt über die Kartenlinks

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Das Geschäft liegt tief in einer Gasse in Okin-dong. Im 3. Stock eines kleinen, dreieckigen Gebäudes, das die Gasse in zwei Teile teilt, befindet sich das Normal Cycle Coffe. Das Ladenschild ist die ultimative Version von Minimalismus. Hier gibt es keine der angesagten, kryptischen Aufsteller, die man heutzutage vor hippen Cafés findet. Alles, was da ist, ist ein kleines Schild, das wie ein Namensschild an der Tür klebt. Der Schriftzug "CCTV-Aufnahme läuft" ist sogar viel deutlicher zu sehen.

Die Öffnungszeiten sind ebenfalls schwer herauszufinden. Man muss sich nach den Zeiten richten, die der Besitzer täglich auf Instagram bekannt gibt, um nicht umsonst zu kommen.

Ich hatte schon ein paar Mal versucht, hierher zu kommen, aber es passte zeitlich nie. Heute Morgen sah ich die Ankündigung, dass das Geschäft bis 14:40 Uhr geöffnet sein würde, und eilte sofort hierher. Wenn man die enge Treppe hinaufsteigt, erreicht man den 3. Stock. Der 2. Stock ist ein Kunstatelier.

Das Innere des Ladens ist einzigartig. Vielleicht nur 3 Pyeong (etwa 10 Quadratmeter) groß, es ist wirklich ein kleiner Laden, aber es wirkt nicht eng. Es ist ein richtiges 3. Stockwerk, aber vielleicht liegt es daran, dass es sich wie ein offenes Dachzimmer anfühlt, was dazu beiträgt, dass es nicht beengt wirkt. Wenn man das Dach wie bei einem Sportwagen öffnen könnte, wäre es ein kompletter Rooftop. Der Innenraum ist rechteckig, aber wirkt auf den ersten Blick rund. Entlang der Wände gibt es große und kleine Fenster. Wenn man die Tür mitzählt, könnte man sagen, dass jede Wand ein Fenster hat. Es ist eine Struktur, die man selten sieht.

Vorne ist der Bereich des Besitzers, wo man bei genauem Hinsehen eine Röstmaschine und ein Abzugsrohr in der Ecke findet. Der Besitzer erzählte, dass er vor etwa zehn Jahren hierhergezogen ist, weil der Ort ideale Bedingungen für die Röstung bot, wie Wasser, Belüftung und Gas – selbst mit einer so kleinen Maschine.

Der Besitzer ist eher wortkarg. Er wirkte mürrisch, aber nach einem kurzen Gespräch hatte ich den Eindruck, dass er ein Mensch ist, der gerne redet. Ganz wie der Inwangsan, den man vor dem Fenster sieht. Wenn man ihn nicht anspricht, sagt er nichts. Spricht man ihn rau an, bekommt man eine raue Antwort, spricht man ihn sanft an, bekommt man eine sanfte Antwort. Hier gibt es Kaffee nur zum Mitnehmen. Der Besitzer erklärte, dass es zwar zu Umsatzeinbußen und Missverständnissen führt, aber um langfristig erfolgreich zu sein, sei diese Methode die beste.

Als ich ihm ruhig zuhörte, verstand ich es und fühlte mich verstanden. Ein Café ist ein Ort, an dem die Seele des Besitzers durch den Kaffee zum Ausdruck kommt. Wenn der Gast mit dieser Seele einverstanden ist, kann er kommen, wenn nicht, eben nicht.

Es gibt nur Filterkaffee. Der Besitzer zeigte mir einen handgeschriebenen Zettel mit Anweisungen und bat mich, daraus zu wählen. Es gab drei Sorten. Er sagte, ich solle einfach diejenige wählen, die mir ins Auge fällt. Auf dem Zettel stach mir besonders das Wort "Wild!" ins Auge. Die Bohnen waren "Ethiopia Mocha Sidamo Classic".

Der Besitzer sagte, dass nicht nur die Bohnen, sondern der gesamte Prozess vollständig handgefertigt ist und der Geschmack daher rauer sein könnte. Irgendwie konnte ich einen Schluck Kaffee im Laden probieren. Er war intensiv. Und dann breitete sich leise ein Gefühl aus, das nicht ganz sanft war, wie der Atem eines wilden Tieres – genau der Geschmack, der auf dem Zettel stand.

Durch das rechte Fenster sah ich die Felsen des Inwangsan. Da nichts die Sicht nach draußen verdeckte, war es erfrischend. Der Wind wehte gut. Ich sagte dem Besitzer, dass ich den Kaffee noch nicht trinken, sondern noch etwas bleiben wolle. Das Gefühl der Entspannung, als ob ich in einem anderen Raum, einer anderen Welt wäre, die ich in einem Comic gesehen hatte, hielt mich für einen Moment gefangen.

Ich verweilte einen Moment in Stille. Das ist also die Kraft des Raumes.

Ich sagte dem Besitzer, dass ich wiederkommen würde, und stieg die Wendeltreppe hinunter.

Direkt vor der Dreifachkreuzung wurde ein Hanok-Kinderbetreuungszentrum errichtet. Ich sitze auf der Veranda davor und schreibe diesen Text. Direkt vor mir sah ich Samsung General Building Materials und Sammi Interior. Beides sind modernisierte Hanoks, aber sehr alte Gebäude.

Der Himmel war bedeckt mit dunklen Wolken. Der Himmel war niedrig.

In Seoul gibt es nicht mehr viele Orte, an denen Mensch und Himmel so nah beieinander sind. Okin-dong ist so ein Ort.

Ach ja, und vor dem Laden stehen auf der Seitenstraße zwei Torpfosten. Einer auf der Straße, der andere auf dem Grundstück des Nachbargebäudes. Diese Torpfosten haben eine lange Geschichte, also informieren Sie sich am besten im Internet, bevor Sie hingehen.

Und das Dessert auf dem Bild oben heißt "Ukishima". Ich habe es im Anji-hye Ajite in Euljiro gekauft. Es ist aus Reis und passte, wie Anji-hye sagte, gut zum Kaffee.

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