Das Café befindet sich im zweiten Stock eines Gebäudes an der Straße, die von der Bulgwang-Station zur Dokbawi-Station führt. Der Innenraum, der wohl zuvor als Büro genutzt wurde, ist bis auf den Deckenventilator frei von anderen Strukturen, was ein Gefühl von Offenheit vermittelt und geräumig wirkt.
Auch die Gäste sind überwiegend junge Männer und Frauen.
Es gibt zwei junge Baristas, beide sind die Eigentümer. Auch wenn es Vor- und Nachteile haben mag, zu zweit zu arbeiten, so scheint ein Vorteil darin zu liegen, dass man vielfältigere Ideen rund um den Kaffee entwickeln und ausprobieren kann.
Ich bestellte einen Filterkaffee mit der charakteristischen Blend-Bohne. Man sagt, die Bohnen kämen vom Coffee Place in Gyeongju.
Ein intensiver Duft sammelt sich im Kaffeeglas. Der Geschmack ist etwas kräftig, zeichnet sich aber durch einen lieblichen Nachgeschmack aus, der im Abgang aufsteigt.
Durch das Fenster zur Straße blickt man auf die umliegenden Geschäfte, Mehrfamilienhäuser und Apartments von Bulgwang-dong. Die Silhouetten vorbeifahrender Fahrzeuge spiegeln sich flüchtig in der Scheibe.
Es ist kein junges Viertel, aber mit seinen jungen Baristas und Gästen ist das Iroom Coffee Project in Bulgwang-dong ein junges Café.