금정구, Busan
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Das Café liegt direkt vor dem Bahnhof Oncheonjang. Von vorne betrachtet wirkt es sehr klein. Betritt man jedoch die schmale Tür links, eröffnet sich eine völlig andere Szenerie. Angeblich war es früher nur so klein, wie es zunächst aussah. Durch die Erweiterung des Restaurants auf der Rückseite wurde es zu dem großen Café mit Garten, wie es heute ist. Das Innere ist geräumig und die Tische sind großzügig angeordnet, sodass kein Gefühl der Enge aufkommt. Am Eingang wurden dicke Bambusse gepflanzt, die auch im Winter ihr Grün nicht verlieren und angenehm anzusehen sind. Es gibt auch eine zweite Etage. Die Architektur und die Landschaftsgestaltung vermischen verschiedene Stile, wodurch es schwer ist, sie als typisch koreanisch zu bezeichnen. Vielleicht sollte man sagen, sie ist so vielfältig wie die Kaffeeanbaugebiete. Mehrere Baristas sind geschäftig in der Küche. Die Kunden kommen und gehen unaufhörlich, und das Café sprüht vor Lebendigkeit. Auf den ersten Blick gibt es Ähnlichkeiten mit dem Terarosa in Gangneung, aber es ist nicht dasselbe. Welche Richtung strebt Momos an? Wird es das Terarosa von Busan, oder das Fritzes von Seoul, oder Libre? Ich bin gespannt. Dieses Café, bekannt durch Barista Jeon Ju-yeon, wird ein wichtiger Meilenstein sein, um zu sehen, wie sich der Kaffee in Busan und die koreanischen Kaffeespezialitätenläden entwickeln. Ich bestellte einen Kaffee Kolumbien La Estrella Natural. Der Kaffee hat ein einzigartiges Aroma und einen vollen Körper, ist aber nicht zu schwer. Er passt gut zur Atmosphäre des Cafés. Der Barista sagte, es sei eine Bohne, die man entweder liebt oder nicht. Er passt gut in den Vormittag. Neben dem Café fließt der Oncheoncheon-Fluss. Es ist ein schöner Weg zum Spazierengehen oder Radfahren. Ich werde einmal tief durchatmen, den Kaffeeduft in mich aufnehmen und zum Oncheoncheon gehen.